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ADEXA lädt zum Runden Tisch „PTA-Weiterqualifizierung gemeinsam gestalten" ein

Die Apothekengewerkschaft ADEXA startet einen bundesweiten Dialogprozess zur Zukunft des Berufs der Pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten (PTA). 
Am 1. September 2026 lädt ADEXA in ihre Hauptgeschäftsstelle in Hamburg zu einem Runden Tisch ein.

Eingeladen wurden Vertreterinnen und Vertreter, denen die Zukunft der PTA am Herzen liegt und die sie voranbringen möchten – darunter PTA-Schulen und Fachverbände. Teilnehmen wird zudem die Leitung der Berusfgruppe PTA bei ADEXA. 

Hintergrund der Initiative ist die Diskussion um das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG), die gezeigt hat: Der Wunsch nach einer echten Weiterentwicklung des PTA-Berufs wird von vielen Seiten getragen – aus Schulen, Apotheken, der Berufspolitik und aus den Reihen der PTA selbst. Gleichzeitig ist mehr Verantwortung für PTA politisch durchaus denkbar. Was bislang fehlt, ist nach Auffassung von ADEXA das strukturelle Fundament, um diesem Anspruch gerecht zu werden: eine bundesweit einheitlich geregelte Qualifizierung.

„Wir möchten dieses Treffen zunächst zum Kennenlernen nutzen und allen Beteiligten die Gelegenheit geben, ihre Vorstellungen für die Zukunft der PTA einzubringen. Gemeinsam wollen wir besprechen, wie eine solche Weiterbildung aussehen kann und einen Plan für die weitere Entwicklung erarbeiten. Der Runde Tisch versteht sich als Auftakt eines Dialogs, den wir mit allen Beteiligten fortsetzen möchten", so ADEXA-Bundesvorstand Andreas May.

Der Zukunft der PTA ist mit einer einzelnen Perspektive nicht gedient. Deshalb hat ADEXA von Anfang an bewusst ein breites Spektrum an Beteiligten eingeladen, die diesen Beruf tragen, ausbilden oder mitgestalten – wohl wissend, dass es um die größte Berufsgruppe innerhalb der eigenen Mitgliedschaft geht.

Andreas May: „Uns ist wichtig, dass ein Konzept entsteht, das nicht am Reißbrett einzelner Institutionen entworfen wird, sondern das aus dem Berufsfeld selbst kommt und von möglichst vielen Beteiligten mitgetragen wird. Nur so kann am Ende eine Weiterbildung stehen, die den PTA wirklich gerecht wird – fachlich fundiert, praxisnah und bundesweit anerkannt. Aus diesem Grund öffnen wir diesen Runden Tisch bewusst für alle, die dazu beitragen können und wollen."

Martina Schiffter-Weinle