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ADEXA befürwortet zügigere Anerkennungsverfahren für Apotheker:innen aus dem Ausland: "Schneller in tarifliche Beschäftigung"

Am Mittwoch, 28. Januar, fand im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung zum Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen statt. Für die Apothekengewerkschaft nahm Bundesvorstand Andreas May als Sachverständiger an dieser Anhörung teil. 

Von der Links-Fraktion wurde May zu ADEXAs weiteren Vorschlägen befragt. „Für uns ist wichtig, dass nach zwei bis drei Jahren eine Evaluation stattfindet“, betonte May. Außerdem gelte es, die Kapazitäten der zuständigen Prüfungsstellen auszubauen, damit Apothekerinnen und Apotheker aus Nicht-EU-Staaten schneller in tarifgebundene Beschäftigungsverhältnisse gelangen.

Als Ergänzung der geplanten Maßnahmen hat ADEXA zudem eine Kostenerstattung für berufsbegleitende Sprach- und Fachkurse vorgeschlagen. Außerdem fordert die Apothekengewerkschaft Förderprogramme oder Zuschüsse für Apotheken, die Apothekerinnen und Apotheker aus Drittstaaten einarbeiten, um die Apothekenteams bei der Integrationsarbeit zu unterstützen und zu entlasten.

Mays Fazit nach dem Termin: „ADEXA hatte bereits eine grundsätzlich positive schriftliche Stellungnahme zum Referentenentwurf sowie aktuell zum Kabinettsentwurf abgegeben. Diese konnte ich – in aller gebotenen Kürze – ergänzen. Darüber hinaus konnte ich am Rande der Anhörung auch mit einzelnen Parlamentariern ins Gespräch kommen. Das ist für unsere berufspolitische Arbeit bei diesem und weiteren Gesetzgebungsprozessen wichtig.“  

sjo

Interessenvertretung der Apothekerinnen und Apotheker