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17. September 2012

Gewerkschaftssitzung: „Wir unterstützen den Protest!

ADEXA hat sich auf einer Sitzung von Vorstand und Beirat am Samstag in Hamburg in großer Geschlossenheit hinter den Protest der Apothekerverbände gestellt. „Solche Aktionen gegenüber der Politik sind angemessen und zu begrüßen“, so ADEXAs Erste Vorsitzende Barbara Neusetzer. „Die Frage der Apothekenhonorierung ist entscheidend auch für die Sicherung von Arbeitsplätzen.“

Zum Thema Apothekenhonorierung gab es eine lebhafte Diskussion und Berichte aus den Kammerbezirken, in denen Warnstreiks stattgefunden haben. Die ADEXA-Landesvorsitzende von Baden-Württemberg, Elfriede Hoffmann, die als Filialleiterin am vergangenen Mittwoch durch die Notdienstklappe bedient hatte, war dabei von den lokalen Medien interviewt worden.

ADEXA wird auch künftige Aktivitäten unterstützen, die auf den Erhalt der öffentlichen Apotheken zielen. Eine Ausnahme, die ebenfalls einstimmig beschlossen wurde, stellte der Kammerbezirk Sachsen dar. „Solange dort die Arbeitgeber nicht in den Tarifverband zurückkehren, wird es von Seiten der Gewerkschaft keine Solidarität geben“, so die Leiterin der ADEXA-Tarifkommission, Tanja Kratt. „Wir können unseren sächsischen Mitgliedern nicht zumuten, mit dem Argument Personalkostensteigerungen auf die Straße zu gehen oder diese den Kunden zu „verkaufen“, solange in Sachsen so großflächig Lohndumping betrieben wird“, ergänzt Barbara Neusetzer. 

Von den Sitzungsteilnehmern wurde außerdem die arbeitsrechtliche Klarstellung zur Situation von Arbeitnehmern während Protestaktionen begrüßt.

Wenn Arbeitnehmer mit den Arbeitgebern gemeinsam für eine angemessene Fixpauschale und Notdienstgebühren protestieren, muss dies bei künftigen Tarifverhandlungen natürlich Niederschlag finden, betonten die SitzungsteilnehmerInnen unisono.

 

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