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15. Mai 2020

Telefonische Krankschreibung bei Atemwegserkrankungen noch bis Ende Mai möglich (Aktualisierung vom 15.05.)

Dass Ärzte berufstätige Patienten am Telefon krankschreiben können, wenn eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege vorliegt, bleibt bis Ende Mai möglich. Diese wahrscheinlich letztmalige Verlängerung hat der Gemeinsame Bundesausschuss mitgeteilt. 

Nach telefonischer Rücksprache kann eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) aber jetzt nur noch für bis zu 7 Tage aussgestellt werden, ohne dass die Praxis aufgesucht werden muss. Eine einmalige telefonische Verlängerung um 7 Tage bei fortdauernder Krankheit ist möglich.

Die Regelung gilt für Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege, sprich ohne schwerwiegende Symptome, wie sie das Robert Koch-Institut definiert hat, auch bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Der Arzt soll auch informieren, wo sich der Patient ggf. testen lassen kann.Wer unter hohem Fieber und starkem Husten leidet, muss dagegen – nach telefonischer Ankündigung – unbedingt rasch zum Arzt.

Am 17. April hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) zunächst beschlossen, die Regelung zum 19. April auslaufen zu lassen. Nach heftiger Kritik von Gewerkschaften, Verbraucherschützern und Ärztevertretern sowie Gesundheitspolitikern an dieser Entscheidung war der G-BA unter seinem Vorsitzenden Josef Hecken jedoch zurückgerudert.

mvdh/sjo

Quellen:

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