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22. März 2016

ADEXA auf der Interpharm in Berlin: Die PKA – ein Multitalent!

Vorträge, Podiumsdiskussionen, Fachausstellung: Im CityCube Berlin gab es am 18. und 19. März ein breites Spektrum an fachlicher Fortbildung für alle Berufsgruppen und interessante Anregungen an den diversen Messeständen. Viel junges Publikum war unterwegs – ein Hoffnungsschimmer angesichts des vielbeschworenen Fachkräftemangels in den öffentlichen Apotheken.

ADEXAs Erste Vorsitzende Barbara Stücken-Neusetzer beim Grußwort zum PTAheute-Kongress (Foto: ADEXA/mvdh)
Gute Beratung am Messestand der Apothekengewerkschaft (Foto: ADEXA/mvdh)
Das ADEXA-Messeteam auf der Interpharm in Berlin (Foto: ADEXA/mvdh)
Der Münchner Schnellzeichner Mr. Kiss am ADEXA-Stand (Foto: ADEXA/mvdh)
Beim PKA-Seminar ging es auch um die vielfältigen Einsatzmöglichkeite der Berufsgruppe (Foto: ADEXA/sjo)
Die ReferentInnen des PKA-Seminars mit Martina Busch (PKAaktiv) und Ulla Odendahl, Leiterin der Fachgruppe PKA bei ADEXA (Foto: ADEXA/sjo)

ADEXAs Erste Vorsitzende Barbara Stücken-Neusetzer wies bei ihrem Grußwort auf dem PTAheute-Kongress auf die Tariferhöhungen zum Jahresbeginn hin, konnte vom Runden Tisch zur PTA-Ausbildungsnovellierung berichten und bat alle Apothekenangestellten, sich an der Tarifumfrage zu beteiligen . Das ist umso wichtiger, als in diesem Jahr über eine tarifliche Vergütung besonderer Qualifizierungen verhandelt werden soll.

„Es macht sich bezahlt!“

Beim PKA-Seminar gab es außer zwei spannenden, anschaulichen Fachvorträgen auch ein leidenschaftliches Plädoyer für die PKA als festen Bestandteil im Apothekenteam. Dr. Eckart Sailer aus Rottweil, Inhaber eines Filialverbundes und ehrenamtlicher Pharmazierat, konnte aus seinen Apotheken berichten, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten es für PKA gibt. Dies entlastet  sowohl den Chef als auch die angestellten Approbierten und PTA. Und auch betriebswirtschaftlich hat es immense Vorteile! Voraussetzung ist natürlich eine gute Ausbildung sowie die Teilnahme an Fort- bzw. Weiterbildungsveranstaltungen.

Ja, ich will …

… ADEXA-Mitglied werden – das sagten nicht nur viele Schülerinnen und Azubis am ADEXA-Messestand. Messechefin Minou Hansen: „Unser Team am Stand war wie immer hoch motiviert. Dann springt der Funken auch schnell über. Die arbeitsrechtliche Beratung bei ADEXA und die Tarifbindung als Gewerkschaftsmitglied sind einfach für jeden wichtig, auch wenn es gerade keine Probleme am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz gibt.“

Dr. Sigrid Joachimsthaler

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07. März 2016

Ergebnisse eines Länder- und Berufsvergleichs: Soziale Dienstleistungen zu niedrig entlohnt

Fachkräfte in den Bereichen Gesundheit und Pflege verdienen in Deutschland schlecht, zeigt eine aktuelle Studie. Das gilt sowohl für den innerdeutschen Vergleich mit Berufen ähnlicher Qualifikation als auch im internationalen Ranking. Als Grund nennen die Forscherinnen die „fehlende finanzielle Wertschätzung ,typisch weiblicher’ Tätigkeiten“.

Die Soziologinnen Lena Hipp und Nadiya Kelle vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung haben für 22 europäische Länder und die USA die Entlohnung im Bildungs-, Erziehungs-, Gesundheits- und Pflegebereich verglichen.

Insbesondere im Sektor Gesundheit und Pflege schneidet Deutschland sehr schlecht ab. Hier verdienen Fachkräfte „weniger als die Mehrheit aller in Deutschland abhängig Beschäftigten und auch weniger als Beschäftigte mit vergleichbarem Profil und ähnlichen Arbeitszeiten in anderen Berufen“, schreiben die Autorinnen. In den meisten anderen untersuchten Ländern verdienten Beschäftigte in diesen Bereichen deutlich mehr.

Frauendomäne Fürsorge

In allen untersuchten Ländern ist die professionelle Fürsorgearbeit nach wie vor eine Frauendomäne: Der Anteil weiblicher Beschäftigter liegt jeweils deutlich über 70 Prozent. Von den Hilfsberufen im Pflege- und Gesundheitssektor abgesehen beobachteten die Forscherinnen in allen betrachteten Berufen und Ländern einen negativen Zusammenhang zwischen Frauenanteil und relativer Einkommensposition. Das heißt: Je höher der Frauenanteil, desto niedriger sind die Einkommen.

Es wundert daher nicht, dass sie sich dafür aussprechen, die Fürsorgeberufe auch für Männer attraktiv zu machen. Außerdem müssten die Ausgaben für diese Tätigkeiten erhöht werden – aber so, dass dies auch den Beschäftigten selbst zugutekomme. Weitere Forderungen sind „eine steigende Professionalisierung von Carearbeit“ sowie verbesserte Möglichkeiten, in Vollzeit zu arbeiten.

Nachfrage erhöht die Einkommenschancen

Ein Lichtblick: Da sich mit der demografischen Entwicklung die Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen und entsprechend qualifizierten Fachkräften europaweit erhöht, steigen die Chancen auf bessere Entlohnung vor allem im Bereich Erziehung und Bildung, konstatieren Hipp und Kelle.

Zu der Studie sagt ADEXAs Erste Vorsitzende Barbara Stücken-Neusetzer: „Auch wenn der Apothekenbereich hier nicht mit untersucht wurde, sind die Bedingungen doch sehr ähnlich. Auch hier haben wir einen sehr hohen Frauenanteil bei den Angestellten. Und auch noch verbreitet ist die veraltete Einstellung, dass die Entlohnung bei solchen sozialen Arbeiten mit Menschen nachrangig sei. Dabei sind sowohl die Verantwortung als auch die Belastungen keinesfalls niedriger als in deutlich höher bezahlten Männerberufen. Das ist in erster Linie ein gesellschaftliches Problem. Aber auch die einzelnen Angestellten sollten sich bewusst sein, dass ihre Arbeit mehr wert ist, als ihnen die Arbeitgeberseite und die Politik derzeit zugestehen wollen. Hier ist es wichtig, sich gewerkschaftlich zu organisieren!“

22 Prozent – der große Unterschied

Auch beim Gender Pay Gap – dem Unterschied zwischen Gehältern von Frauen und Männern – liegt Deutschland traditionell auf einem schlechten Rang im europäischen Vergleich. Das hat kürzlich auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) kritisiert. Tatsächlich betrug die geschlechtsspezifische Lohnungleichheit zuletzt 21,6 Prozent. Damit ist die Schere nur noch in Österreich (22,9 Prozent) und Estland (28,3 Prozent) größer.

Barbara Stücken-Neusetzer: „Das von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig geplante Gesetz gegen Lohnungleichheit kann da vielleicht in großen Unternehmen helfen. Ob man in reinen Frauenbranchen mit einem hohen Anteil von Kleinbetrieben damit etwas bewirken kann, steht schon auf einem anderen Blatt. Hier wird der steigende Fachkräftemangel vermutlich einen stärkeren Schub bewirken.“

Dr. Sigrid Joachimsthaler

Quelle:

Lena Hipp, Nadiya Kelle: Nur Luft und Liebe? Die Entlohnung sozialer Dienstleistungsarbeit im Länder- und Berufsvergleich: Expertise, Friedrich-Ebert-Stiftung, Januar 2016

 

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28. Februar 2016

Kinder und Steuern: So bekommen Sie Geld zurück vom Finanzamt

Kinder sind teuer: Bis zum 18. Lebensjahr geben Eltern im Schnitt knapp 130.000 Euro für ihren Nachwuchs aus, so das Statistische Bundesamt. Im Monat sind das 584 Euro. Familien sollten daher alle Möglichkeiten nutzen, die ihnen der Gesetzgeber zur Senkung der Einkommenssteuer und bei staatlichen Leistungen gegeben hat. Auch werdende Eltern können beim Elterngeld rechnen – und eventuell die Steuerklasse wechseln.

Kinder sind teuer: Bis zum 18. Lebensjahr geben Eltern im Schnitt knapp 130.000 Euro für ihren Nachwuchs aus, so das Statistische Bundesamt. Im Monat sind das 584 Euro. Familien sollten daher alle Möglichkeiten nutzen, die ihnen der Gesetzgeber zur Senkung der Einkommenssteuer und bei staatlichen Leistungen gegeben hat. Auch werdende Eltern können beim Elterngeld rechnen – und eventuell die Steuerklasse wechseln.

Am 31. Mai wird die Steuererklärung für das Jahr 2015 fällig – zumindest dann, wenn Sie Ihre Unterlagen selbst zusammenstellen und abgeben. Sollten Sie dagegen einen Lohnsteuerhilfeverein (siehe Kasten) oder Steuerberater damit beauftragen, gibt es automatisch eine Fristverlängerung bis Ende Dezember. Allerdings müssen Sie trotzdem Belege sammeln. Und auch für das laufende Jahr ist es gut zu wissen, welche der finanziellen Belastungen Sie letztlich vom Finanzamt erstattet bekommen.

Kindergeld und Freibeträge

Im Steuerjahr 2015 betrug der Anspruch auf Kindergeld 188 Euro (für das dritte Kind 194 Euro und ab dem vierten 219 Euro). Die Leistungen haben sich 2016 noch einmal um jeweils zwei Euro erhöht. Alternativ gibt es einen Kinderfreibetrag und den sogenannten BEA-Freibetrag für Betreuung, Erziehung, Ausbildung – für das Jahr 2015 waren das 4.512 Euro (Kinderfreibetrag) und 2.640 Euro (BEA) bei zusammen veranlagten Paaren. 2016 ist der Kinderfreibetrag auf 4.608 Euro gestiegen.  

Was günstiger ist – Kindergeld oder Freibeträge –, hängt von der Zahl der Kinder und dem eigenen Einkommen ab. Generell sollte man aber immer Kindergeld beantragen. Denn das Finanzamt prüft später, was für Sie günstiger ist, und berücksichtigt dann ggf. die höheren Freibeträge, so dass Sie nachträglich noch eine Steuererstattung bekommen.

Kindergeld gibt es auch für volljährige Kinder bis zum 25. Geburtstag, solange diese eine schulische oder duale Ausbildung machen bzw. studieren. Wenn Ihr kindergeldberechtigtes Kind ausgezogen ist, können Sie einen Ausbildungsfreibetrag von 924 Euro beantragen. Die Kosten für die Kranken- und Pflegeversicherung des Kindes können als Sonderausgaben voll abgesetzt werden.

Den BEA-Freibetrag sollten Sie nicht mit der Möglichkeit verwechseln, konkrete Ausgaben für  die Kinderbetreuung in der Steuererklärung anzugeben. Von den Kosten für Kita, Hort oder Tagesmutter können Sie pro Kind zwei Drittel, maximal aber 4.000 Euro geltend machen. Das geht allerdings nur bis zum 14. Lebensjahr.

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

Wenn Sie als Alleinerziehende die Steuerklasse II beantragt haben, erhalten Sie ab 2015 einen Entlastungsbetrag von 1.908 Euro für das erste Kind und von 240 Euro für jeden weiteren Sprössling.

Wenn der Nachwuchs erst kommt

Beim Elterngeld und ElterngeldPlus spielt bei verheirateten, berufstätigen Paaren die Steuerklasse, die man vor der Geburt hatte, eine wichtige Rolle. Denn die Leistung wird nach dem Nettogehalt im Jahr vor der Geburt berechnet. Falls die Mutter den Großteil der Elternzeit bestreiten wird und ihr Nettogehalt mit Steuerklasse V bisher niedrig ist, bekommt sie entsprechend weniger Elterngeld, als wenn sie nach Steuerklasse III besteuert würde. Zwar wäre dann vor der Geburt das Nettogehalt des Partners entsprechend niedriger, doch das wird ja mit der Steuererklärung wieder ausgeglichen.  Das höhere Elterngeld schlägt aber dauerhaft zu Buche!

Wer von diesem legalen Steuertrick profitieren will, muss den Antrag auf den Wechsel der Steuerklasse spätestens sieben Monate vor dem Monat stellen, in dem der Mutter­schutz beginnt (mehr Infos unter www.test.de).

Dr. Sigrid Joachimsthaler

 

Hilfe bei der Steuererklärung

Nicht jeder hat Zeit und Lust, seine Steuererklärung selber zu machen. Für Arbeitnehmer sind Lohnsteuerhilfevereine eine preisgünstige Alternative zum Steuerberater. ADEXA hat deshalb eine Kooperation mit dem Bundesver­band Lohnsteuerhilfevereine e.V. (BVL) abgeschlossen: Für ADEXA-Mitglieder entfällt die Aufnahmegebühr. Zur BVL-Homepage...